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Projekte
War. Ist. Wird. Hier stellen wir unsere bereits
gespielten, momentan laufenden und noch geplanten Projekte vor. Sofern
es dazu Bild- oder Videomaterial gibt, finden Sie die dazugehörigen
Galerien unterhalb der Projektvorstellung.
Zur Ansicht von Projektskizzen und Inszenierungskonzepten benötigen Sie
den (kostenlosen) Adobe Reader.
Andorra / Geschlossene Gesellschaft / Jahrmarkt der Sünden / Menschliche Anker / Totentanz
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Af|fe|renz (f.; -, -en) Leitung von Sinneswahrnehmungen durch die Sinnesorgane über die Nervenfasern zum Zentralnervensystem [<lat. afferre »herbeitragen«]
Wahrig Fremdwörterlexikon, 7. Aufl. Mai 2004 |
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Andorra Theaterstück von Max Frisch Eine Inszenierung der studentischen Theatergruppe 'essenz@lizenz'
Du bist nicht feige, wenn du es annimmst,
ein Jud zu sein. Im Gegenteil.
Wenn du sein willst wie alle Andorraner, dann bist du feige…
(Max Frisch, Andorra)
Andri lebt in Andorra und möchte Tischler werden. Doch von seinen Mitbürgern werden ihm immer wieder Steine in den Weg gelegt. Gleichgültig, ob es um Hobby, Beruf, Liebe, Zukunft oder Leidenschaft geht… Alle verachten ihn. Weil er Jude ist.
Aber ist er das wirklich? Und wenn nicht, würde es die anderen interessieren und in ihrer Meinung von ihm umstimmen?
Jeder Mensch hat Vorurteile, und das muss nicht immer schlecht sein. Aber sollte man jemanden nicht zuerst einmal kennenlernen, bevor man ihn beurteilt? Und wäre es nicht möglich, seine Meinung über eine Person zu überdenken?
Zu diesen und anderen Fragen wurden Wokshops erarbeitet, die Berliner Schulen angeboten werden. Gemeinsam mit jungen Menschen wird an eigenen biografischen Erfahrungen angeknüpft und zu den Themen Selbst- und Fremdbild, Unterschiedlichkeit und Akzeptanz gearbeitet.
Sie denken, das Thema sei uninteressant und überholt? Oder Theater sei langweilig?
Dann fragen sie sich doch einmal, ob Sie da nicht vielleicht auch ein paar Vorurteile mit sich herumtragen…
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Projekttage:
Dezember 2010
an Berliner Schulen
Premiere:
6. Dezember 2010
Ev. Hochschule Berlin
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Besetzung:
Andri: Matze Hilger
Barblin/Senora: Laura Thurow
Lehrer/Pater: Daniel Kloss
Soldat/Tischler: Otto Dieners-Konerth
Doktor/Geselle: Juliane Schilling
Wirt/Mutter: Maria Depner
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Spielleitung: Norman Schaefer
Assistenz: Josephine Ibe |
Galerien:
Werbeflyer (1
Bild)
Proben (14 Bilder)
Aufführungen (8 Bilder)
Projektskizze:
ansehen
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Geschlossene Gesellschaft
Theaterstück von Jean-Paul Sartre
Nur Taten entscheiden über das, was man gewollt hat.
(Jean-Paul Sartre, Geschlossene Gesellschaft)
Die reiche Estelle, die Postangestellte Inés und der Journalist Garcin finden sich nach ihrem Tod
in einem verschlossenen Raum der Hölle wieder. Außer einem zwielichtigen Kellner lässt
sich niemand blicken, vor allem nicht die befürchteten Folterknechte.
Sehr bald entdecken sie, dass sie zu ihren eigenen Henkern bestimmt
sind, indem sie sich gegenseitig ihre Lebenslügen entreißen. Ein
kurzes Aufflackern von Solidarität erlischt unter der Angst und
dem gegenseitigen Hass. Dabei überlagern sich allgemein menschliche
mit erotischen Motivationen, so wenn sich Inés eindeutig Estelle
nähert, die jedoch Garcin für sich gewinnen will, der wiederum für
seine Selbstreflexion auf die Intelligenz und Anerkennung Inés'
angewiesen ist.
Völlig sinnlos dreht sich das Karussell gegenseitiger Erniedrigung
und eigener Verzweiflung, so dass Verbindungen zwischen den
Menschen sehr schnell wieder zerbrechen, da jeder zu sehr mit sich
beschäftigt ist und die anderen nur zur Stärkung der eigenen Position
und zur Selbstbestätigung benötigt.
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Premiere: 18. Januar 2008
Theater
Zerbrochene Fenster |
Besetzung:
Inés: Sandy Pistol
Estelle: Anja Wagner
Garcin: Fabian Ranglack |
Spielleitung: Norman Schaefer
Assistenz: Josephine Ibe
Maske/Kostüm: Julia Thimm |
Galerien:
Pressefotos
(6 Bilder)
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Jahrmarkt der Sünden Eine Interaktive Performance
Es gibt nichts Gutes. Außer man tut es.
(Erich Kästner)
Hereinspaziert und mitgemacht!
Auf unserem Jahrmarkt entdecken Sie die erstaunlichsten menschlichen
Exponate - eines schlimmer, böser, faszinierender als das andere.
Wir haben keine Kosten und Mühen gescheut, Ihnen die eitelsten,
gierigsten, wollüstigsten,
zornigsten, maßlosesten, neidischsten und faulsten Exemplare
der Menscheit zeigen zu können. Aber passen Sie auf: Sie sind
ihnen ähnlicher als Sie glauben…
Bekennen Sie sich! Sie sind schlecht!
Sündigen Sie! |
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Premiere: vsl. Sommer 2011 |
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Konzeption/Spielleitung: Norman Schaefer, Josephine Ibe |
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Menschliche Anker Eine Performance zwischen Poesiealben und Abschiedsbriefen
Theaterstücke bestehen im wesentlichen aus Liebe, Wahnsinn, Tod.
(Gustav Seibt)
Aus Poesiealben springen uns Freundschafts- und Liebesbekundungen, Lebensweisheiten und
-ratschläge entgegen: von naiv und fröhlich bis ernsthaft und lehrreich.
Mit allen Sprüchen verbinden wir noch Jahre später starke Emotionen, die uns an eine
(rückbetrachtet) sorgenfreie, leichte und spielerische Kindheit erinnern, nach der wir uns immer
wieder sehnen: Freundschaft, Liebe, Wärme. Diese Sehnsucht nach "menschlichen Ankern"
ist wohl auch deshalb in vielen Abschiedsbriefen von Selbstmördern zu finden.
Mit einer Mischung aus persönlichen Erinnerungen, Spielszenen
und Briefmaterial werden wir uns diesem Zusammenhang nähern.
Es wird gespielt, gesprochen, rezitiert, gefragt, geantwortet, geschwiegen,
gehasst, geliebt, umarmt und geblutet.
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Aufführung: 01. Februar 2007
100°-Berlin-Festival /
sophiensæle |
Von und mit:
Sascha Förster, Norman Schaefer |
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Galerien:
Werbeflyer (2
Bilder)
Vorstellung (28 Bilder)
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Totentanz Motette von Hugo Distler
Non mortem timemus, sed cogitationem mortis.
Nicht den Tod fürchten wir, sondern die Vorstellung des Todes.
(Seneca)
Der Totentanz als Darstellung der Gewalt des Todes über
das Leben kam im 14. Jahrhundert - der Zeit der Pest - zunächst
in Bildern, später auch in der Literatur, Musik und Filmen
auf.
Hugo Distlers vierstimmige Komposition von 14 Choralstücken
schwebt im Raum, stellt Fragen, weckt Gefühle. Seine Musik
regt an, sich mit dem eigenen Sterben und dem der Anderen
auseinanderzu-setzen.
Unterstützend wirken die Dialoge von Johannes Klöcking,
die Gespräche des Todes mit den Menschen widergeben, die
er von der Erde holt. Der Tod hier ist nicht Stellvertreter
des Bösen, sondern Gesandter von Gott. Er holt den Kaiser
ebenso wie den Bischof, den Kaufmann ebenso wie den Arzt,
den Greis ebenso wie das Wiegenkind, und sie alle werden
erst von Gott gerichtet.
Die Inszenierung mit dem Chor des kirchenmusikalischen
C-Seminars von Matthias Bender und den Mitgliedern der Gruppe
'die lizenz' will die Theatralität, die durch das darstellende
Spiel der Dialoge gegeben wäre, auf ein Minimum reduzieren.
Die Dialoge werden nicht gespielt, sondern nur gesprochen
und verbinden sich so noch mehr mit den Chorälen. Musikalische
Zwischenspiele eines Saxophons werden von Friedemann Graef
gegeben.
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Aufführung: 31.
Januar 2009
Luthergemeinde
Berlin-Spandau |
Chor
(Ltg. Matthias Bender):
Kirchenmusikalisches C-Seminar der UdK Berlin
Saxophon:
Friedemann Graef |
Sprecher
(Ltg. Norman Schaefer):
Matthias Bender, Niko Bender, Evelyn Gläser, Janina Michael, Jochen Schaefer, Norman Schaefer, Karl Schütt |
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