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Konzeptwir. machen. es. anders. Nein, wir erfinden das Rad nicht neu. Wir benutzen Formen des Theaters, die bekannt sind, die sich für uns – d.h. für jedes einzelne Mitglied der Gruppe – bewährt haben. Formen und Techniken, die uns, wenn wir Aufführungen gesehen haben, berührten, uns Denkfutter gaben, die Welt mit anderen Augen sehen ließen. So verschließen wir uns den neuen multimedialen Techniken nicht, stellen sie aber auch nicht in den Vordergrund. Sie sollen Teil des Erlebnisses "Theater" werden. Theater im althergebrachten Terminus: Menschen, die vor, für und mit Menschen Momente teilen. Wir zeigen kleine Entwürfe der Welt, unsere Gedanken. Der Zuschauer ist Gast und Partner. Er sieht und soll mitdenken, von uns angeregt werden und sich an unseren Ideen reiben. unser(e). idee(n). Nach Themen und Texten, die wir bearbeiten wollen, suchen wir nicht. Wir finden sie – meist in Gesprächen mit anderen Menschen. Ob bereits bestehende Theatertexte als Grundlage dienen, Texte selbst verfasst werden oder Collagen aus verschiedenen Quellen zusammengesetzt werden, entscheidet sich jedes Mal aufs Neue. Und: Wir arbeiten nicht kontinuierlich als feste Gruppe, sondern finden uns immer wieder in neuen Konstellationen zusammen, und suchen uns für Projekte immer wieder neue Mitstreiter. Norman Schaefer nennt seine (Inszenierungs)konzepte selbst "aktuell-klassisch". Er empfindet die heutzutage häufig zu sehenden Aktualisierungen von Theatertexten als "Anbiederung an das Medium Fernsehen" und die damit einhergehende Trivialisierung dramatischer Texte als "Unterschätzung des menschlichen Gehirns und seiner Vorstellungskraft". Die Aufgabe des Theaters – so man überhaupt von einer Aufgabe an sich sprechen mag – liegt für ihn im Aufzeigen von Problemen, nicht in deren Lösungsfindung. Der Zuschauer "soll als selbständig denkender Mensch wahr und ernst genommen werden". Es genüge, Themen zu skizzieren, um eine Fülle an Gedankengängen anzustoßen.
für. euch.tun. wir. es. Wir zielen nicht auf bestimmte Zielgruppen ab. Unsere
Erarbeitungen – egal, ob Theaterstücke, Performances, Lesungen o.a. – sind immer Jugend- und
Erwachsenenstücke, immer gelegen zwischen ernsthafter und unterhaltender Kultur.
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Kon|ni|venz (f.; -, -en) Nachsicht, Duldsamkeit, Duldung (bes. strafberarer Handlungen von Vorgesetzten [<lat. connivens, Part. Präs. zu connivere »nachsichtig sein«]
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